Treu bis in den Tod: von Deutsch-Ostafrika nach Sachsenhausen : eine Lebensgeschichte

Portada
Ch. Links Verlag, 2007 - 207 páginas
"Der Sudanese Mahjub bin Adam Mohamed ließ sich 1914 als Söldner (Askari) der Kolonialtruppe in Deutsch-Ostafrika, dem heutigen Tansania, anwerben. Ende 1929 kam er als Kolonialmigrant nach Deutschland. Er arbeitete als Kellner im Kempinski, beteiligte sich als Kiswahili-Lehrer am Orientalischen Seminar an den Bestrebungen, die deutschen Kolonien zurückzugewinnen, und spielte in den dreißiger Jahren kleinere Rollen in mehr als 20 Spielfilmen. Mahjub war ein von sich und seiner Ausstrahlung überzeugter Lebenskünstler, der sich nicht scheute, die im Deutschen Reich mit dem Mythos vom »treuen Askari« verbundenen Emotionen für sich auszunutzen. Trotz der Bedrohung durch das nationalsozialistische Regime blieb er im Land und legte sich sogar mit den Behörden an. 1941 wurde der Unbequeme zum Schweigen gebracht, indem man ihn ohne Prozess in das Konzentrationslager Sachsenhausen einwies, wo er drei Jahre später starb. Die Afrikanistin Marianne Bechhaus-Gerst erzählt die außergewöhnliche Familien- und Lebensgeschichte dieser afrikanisch-deutschen Persönlichkeit. Entstanden ist ein ein drucksvolles Porträt, welches exemplarisch zeigt, wie Afrikaner im NS-Rassestaat zu überleben versuchten, ohne ihre Würde preiszugeben." --
 

Índice

Einleitung oder
9
Kindersoldaten Mahjub zieht in den Krieg
29
Nach dem Krieg
51
Mahjub und Maria
68
Wir kämpfen für Kolonialbesitz bis zum Erfolge
82
Askari bei uns zu Gast Die Deutsche AfrikaSchau
101
Mahjub und die Berliner AfrikaWissenschaften
117
Rassenschande?
135
Página de créditos

Términos y frases comunes

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