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04

ORIENTALIA

Commentarii

de rebus Assyro-Babylonicis, Arabicis, Aegyptiacis etc.

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Getreide lieferungs (gar) - Listen

aus der Zeit

Urukaginas und seiner beiden Vorgänger.

ROMA

Beim Studium der ungefähr 1800 Wirtschaftstexte aus dem Verwaltungsarchiv des Tempels é Ba-ú, die sich alle auf die Zeit der drei Fürsten von Lagas En-e-tar-zi, Lugal-an-da und Uru-ka-gi-na beziehen, wurden in dieser Zeitschrift zunächst alle jene zusammengefasst, aus denen sich aufschlüsse über die Einnahmequellen des Bumpels gerinnen lassen. Sie wichtigsten derselben sind: Der Ackerbau, Die Baum- und Gemüse-Gärtnerei, die Fichzucht und Fischerei. Die Gewinne, die der Tempel aus den Röhrichten und dem Handel mit Naturalien und Geld noch nicht näher untersucht.

zog,

wurden

An gweiter Stelle sind aus den vorhandenen Rechnungen die jährlichen Tempelausgaben zu bestimmen. Im ersten Abschnitte dieses zweiten Beils der Untersuchung wurde versucht, die Größe der jährlichen Sultkosten aus den zahlreichen Opferlisten zu erschliessen (Ornil, n. 28). Saran schlössen sich die Steuern an den Staat, oder, was dasselbe ist, die Abgaben an den Großkönig und den Stadtfürsten und daran die Auslagen für den Unterhalt der Familie der Tempelvorsteherin und des höheren und mederen Sult- und Betriebspersonals. Aus praktischen Gründen kann aber Diese Stoffeinteilung nicht befolgt werden. Denn die alten Schreiber haben ihr Staterial nach andern Gesichtspunkten angeordnet, und da es sich hier darum handelt, diese beste erstmang systematisch und im größeren zusammenhang zu erklären, hält man sich am besten an die Textklassen, welche die alle Buchführung aufgestellt hat. Denn beinn Sindium der Wirtschaftstexte sind, wie überall, die Paralfeltexte von großer Wichtigkeit. Sie bieten in der Regel trotz weitgehender Übereinstimmung manche Farianten und Zusätze, welche oft das Verständnis sehr er

leichtern.

Beim Suchen nach Paralleltexten hat man hauptsächlich auf die Verbalform am Schluß der Unterschrift zu achten. Übrigens komzeichn: ten auch die alten Schreiber selbst zuweilen die Texte, die einen gleichen Sinn harbon und in derselben Schablone abgefasst sind, so z. 3. Die gar - mnd ba-Teate: „gar"= „Lieferung" ; „ba" = „Auslöhnung". In beiden Bextorten found, gar" und „ba'

monatlich statt. Also schrieb der alle, dubsar" auf eine leere, unbeschriebene Kolonne der Rückseite in großer klarer Schrift 3.3. .gar-2 - an“, „ba-10-an“, 5. h. 2. (Monats-) Lieferming", 10. (Monats-) Lölming". Sa auch das Jaxum immer am Schluß der Cafel vermerkt war, konnte man diese Beatgattung leicht herausfinden und einregistrieren.

über jede einzelne Seíreidelieferung stellte das Getreidemagazin eine Urkunde aus. Am Ende des Monats wurden diese Einzel-Cöfelchen (dub-as-aš) zusammengefasst auf einer größeren Sammel-Cafel (dub-dagal), die dann in einem Urkundentopfe oder Forbe aufbewahrt wurden. War dieser gefüllt, wurde er verschlossen und an dem Verschlusse eine Etiketle (pisan - dub-ba-Text) befestigt, auf welchen in knoppen stereotypen Formeln die Textoathing und der Zeitraum, auf welchen sich die Listen bezogen, vermerkt waren. Unsere heutiBüroschreiber könnten sogar noch recht viel an Ordnungssim Schreibern der gromen Forzeit sernen.

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ismen

von den

Sie, gar" - Texte zerfallen in größere und kleinere. Der richtigen Systematik nach hätten wir uns zunächst mit den letzteren zu befassen, um zu zeigen, wie aus ihnen die größeren herrorwuchsen. Ja es aber gar- Sistehen mur verhältnismässig wenige gibt, beginnen wir aus praktischen Rücksichten mit den großen Homatsbilanzen der gar-beate.

dieser kleineren

A Große gar-Listen.

1. CHRONOLOGISCHE ÜBERSICHT:

Erhalten sind aus großße gar-Texte mir von Sugalanda und Urukagina. Enlitarzi wird sie auch wohl geholt haben, wie es Nik. 67 ein kleinerer Text nahelegt. Die folgende Tabelle gibt ime chronologisch geordnete Übersicht der vorhandenen Texte. Sinks sishen die Regierungsjahre der beiden Fürsten. Die in einen Kreis eingeschlossene Zahl hinter dem Bextzitat gibt an, die wievielle Monatslieferung der Text nach dem Vermerk des alten Schreibers enthält:

En-li-tar-zi

Lugalanda

4 Nik. 67.

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Urukagina patesi

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(lugal) Kómo

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2.

Über den Nutzen, den diese grossen „gar um

der Monatonomenklaturen jener Zeit haben, wenn: mio

bare zusammengestellt.

3.

„ba"-) Beste für die Festsetzung Ornil. n. 1,60 ff. alles "Erreich

Die SCHABLONE der grösseren gar- heshı ist &: allen dieselbe. Die übersichtliche Umschrift Dieser Sisten zeigt uns besser, als longe Qshandlungen Die Form der

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