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jektselemente im Practeritum Pracfixe, im Futur - Praes. Suffixe. Diese seme Theorie hält Poebel, wie er mir brieflich mitteilt, für unumstösslich

sicher.

Das unmittelbar vor der Verbalwurzel eingefügten" oder "b" - wie auch die betr. Suffixe des Praesens - Futurs - kann aber nach Soebel nicht nur Subjektselement der 3. Pers. sein, es kann auch einen intransitiven Herbalstamm transitio machen, oder, was dasselbe ist, Das Direkte Objekt bezeichnen. Bei einer Konkurrenz der beiden Bildungs. elemente wird nach ihm die Reihenfolge: Objektselement - Subjektsdement beobachtet, wobei nach Poebel allerdings zu beachten ist, Dass das Beweismaterial noch sehr dürftig ist (S. Gr. $527).

A

time Bezeichnung des direkten Objekts schen in diesen „ und b" auch alle jene, welche die eigentlichen Verbal-Pracfine für Subjektselemente halten, mit Ausnahme neuerdings ron Histleitner. Nach ihm sind die Infixe da, ta, šú Substantive, an welche r,b (abgekürzt aus ni, bi) als Possessiv-Suffixe sich anfügen (s. RA 20, A 20,57). Nach mir endlich und Maurus Witzel, haben n⁄b nach den Dimensionalen Infixen da, ta, ši eine rein phonetische Funktion, sie sind Numation bzw. Bibation.

Das sind die 5 Probleme der sumer. Verbal-Pracformative mit den bisher vorgeschlagenen Lösungsversuchen.

Die Diskussion hätte vor allem beim 2. und 5. einzusetzen. Bei der Rekonstruktion der suner. Konjugation sollte zunächst die Frage beantwortet werden, ob und welche pronominalen Subjektelemente sich bei der Bildung der finiten Ferbalform mit dem Stamm verbinden, ob und welche Partikel auf Die Formation der Cemspora, Modi mnd Genera Einfluss haben.

Ein anderer wichtiger Streitpunkt zwischen Soebel und mir bezieht sich auf die Methode der Untersuchung. Corbel stützt sich fast einzig auf die späteren grammatischen Beste und auf die überlieferten Übersetzungen Der šumer. Ferbalformen ins Akkadische. Da ich daran zweifle, dass die Babylonier ein klares richtiges philologisches Verständnis des sunner. Verbums halten und auch in ihrer Sprache, die z. B. keine Ferba composita kannte, wenig Sprachmittel hatten, die ganz andersartigen sumerischen Verbalformen wörtlich und voll-richtig zu übersetzen, beschränkte ich meine Untersuchung auf eine sehr einfache primitive atlasse von Verbalformen der einsprachigen altsummer. Texte. Diese Verbalformen bilden zwar in beschränktes Difungsmaterial. Aber sie haben den Forteil, auch ohne akkadische Übersetzung vollkommen klar und ein

grossen

Denting zu
sein. Die Theorien Soebels müssten sich
vorgelegt werden, auch in ihnen bewahrheiten:

- Da sie allgemein gültig

Zum Schluss lassen Sie mich noch kurz einen praktischen "forschlong berühren. For kurzem wurde mir die Frage vorgelegt, wie nach meiner Meinung die Assyriologie gefördert werden könnte. Neben vielem andern würde nach meiner Ansicht auch die Schaffung einer ständigen internationalen Kommission von Assyriologen für den Fortschritt in der Assyriologie von Nutzen sein. Diese Kommission könnte in vielfacher Weise sich um diese Förderung verdient machen. So müsste sie 3.3. Den Kontakt zwischen den assyriologen der verschiedenen Sönder aufrecht halten; auch sollte sie in der Lage sein, Preisaufgaben zu stellen, kurz von hoher Warte aus über das Gedeihen der Heilschriftforschung wachen. Wenn diese Kommission augenblicklich bestände, würde ich sie um ihri Beihülfe bei der Belebung der Diskussion über die sum. Verbal - Pracformative angehen.

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ŠUMERISCHES LEXIKON

HERAUSGEGEBEN VON

P. ANTON DEIMEL S. I.

Heft 1 Vollständiges Syllabar (Sa) mit den wichtigsten Zeichenformen

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ANT. DEIMEL S. I. ŠUMERISCHE GRAMMATIK der archaistischen Texte mit Übungsstücken

für Abonnenten der Orientalia

Preis L. 100

> 70

ANT. DEIMEL, Veteris Testamenti Chronologia monumentis
Babylonico-Assyriis illustrata vm-124 et 7 tabulae

lithogr..

ANT. DEIMEL, Enuma Eliš sive Epos babylonicum de creatione mundi XII-66.

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e

ANT. DEIMEL, Pantheon Babylonicum. Nomina Deorum textibus cuneiformibus excerpta et ordine alphabetico distributa - XVI-264-(40)

Orientalia: Num. 1, 2, 4-7; 9-17, 20, 21, 26, 27, 28, 32: ANT.
DEIMEL.

Num. 3: A. MALLON, Les Hébreux en Egypte.

Num. 8, 18, 22-24: NIK. SCHNEIDER, Das Drehem- und
Djoha-Archiv

Num. 19: GIUS. GABRIELI: Carteggio inedito di Rosel

lini e L. M. Ungarelli

Num. 25: Dr. BAYER, Die Entwicklung der Keilschrift.
Num. 29: W. Paulus, Marduk Urtyp Christi?
Num. 30: E. Burrows, Tilmun, Bahrain, Paradise.
Num. 31: Fr. Nötscher, Haus- u. Stadt-Omina.

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IMPRIMATURIOSEPHUS PALICA, Archiep. Philippen., Vic. Ger.

ALBERTO VACCARI direttore responsabile

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ORIENTALIA

Commentarii

de rebus Assyro-Babylonicis, Arabicis, Aegyptiacis etc.

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