Zeitschrift für Deutsches Altertum und Deutsche Literatur, Volume 18

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Weidmann'sche Buchhandlung, 1875
 

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Page 125 - ... pares invenisse. 5 Ergo verba variis conferunt de rebus, deque suis invicem certant speciebus, ut si Phebe lucida litiget et Phebus : femine se comparat impudens ephebus. 6 Hec iam virum siciens et matura toris, iam parumper senserat stimulum amoris : urit illam Frigius unici decoris, et iam calor intimus se fatetur foris. 7 Hospes ubi amor est, se pudor absentat : iam pudorem virginis virgo non retentat, et quia non poscitur, poscit hunc et temptat, illi sinum, oscula, gremium presentat.
Page 131 - Quo me vertam nescio, nam si vice pari turpia non dixero> dicar superari; quod si tibi studeam verbis adequari, meretricem sapiet tarn impure fari.
Page 207 - Schon in seiner abhandlung über die bildung der tempusstämme (1871) hat er s. 52 ff. die hypothese aufgestellt, dass sich an stelle eines früher vorhandenen, dann ausgefallenen e ein epenthetischer vocal von dumpfem klänge entwickelt habe, insbesondere in solchen fällen, wo durch den ausfall eine liquida (worunter er auch die nasale begreift) zwischen zwei consonanten getreten sei. Eine weitere ausführung dieses satzes hat er in seiner abhandlung über den Ursprung der deutschen a-vocale gegeben,...
Page 148 - Das Gedicht ist nach den Reimen älter und durch diese Combination von Natur und Liebe volkstümlicher als irgend eines der dem Kürenberger zugeschriebenen Sammlung." Hr. Dr. Fischer fälscht den Sinn meiner Äußerung, indem er die hervorgehobenen Worte weglässt. Ich habe die Verkettung von Natur- und Liebesgefühl nirgends weder für ein Zeichen der Alterthümlichkeit noch für ein Zeichen der Jugend erklärt. Ich hätte sie für das eine oder für das andere nur erklären können, wenn ich gar...
Page 148 - Das Gedicht [MF. 3, 17 — 25] ist — durch diese Combination von Natur und Liebe volkstümlicher als irgend eines der dem Kürenberger zugeschriebenen Sammlung." Wenn volksthümlicher, so doch wohl auch altertümlicher; denn der conventionelle Frauendienst der Nibelungen ist nach Scherer Zeichen jüngerer Zeit, und S. 581 sucht er eben das hohe Alter jenes Liedchens zu ererweisen. Man sieht, wohin solch überfeines Aesthetisieren führen kann und muss. Gehen wir zu den vier Hauptpuncten in Scherers...
Page 48 - ... den da vor ist nach ir willen gelungen. mac mir der winter den strit noch gescheiden hin zir der ie gerte min lip, so ist daz min reht daz ich in iemer ere, wan miner swaere enwart nie niht mere.
Page 13 - Sion bi dinem kinde. Wis gegrüezet an die füeze! hilf mir, vrowe, daz ich gebüeze miner sünden massenie, 275 als von Egypten tet Marie. Wis gegrüezet an die hende! hie daz...
Page 129 - Rustici, qui pecudes possunt appellari, / Hii cum mulieribus debent inquinari" (st. 34). The erotic debate, then, expresses a class distinction between the clerici (or, more generally, the ruling classes) and the peasantry. For the word optimates (st. 30) is explained: "Approbatis opus hoc scimus approbatum, / Nam qui mundi regimen tenent et primatum, / Qui censores arguunt mores et peccatum, / Hii non spernunt pueri femur levigatum
Page 130 - Die puer, cum pueri vultus alternatur, cum in gena vellus est, facies rugatur, frutex est in pectore, venter asperatur: quid fricator impudens de se meditatur?
Page 45 - Per ma fe Vos die, mielhs m'ave Que per lieys ieu suefra jasse Mon dan, sitot a lieys non cal, Qu'autra m

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