Bürger's sämmtliche Schriften, Volumes 1 à 2

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Page 50 - Hilf Gott, hilf! Wer den Vater kennt, Der weiß, er hilft den Kindern. Das hochgelobte Sakrament Wird deinen Jammer lindern.« »O Mutter, Mutter! was mich brennt, Das lindert mir kein Sakrament! Kein Sakrament mag Leben Den Toten wiedergeben.
Page 56 - Roß und Reiter schnoben und Kies und Funken stoben. Wie flogen rechts, wie flogen links Gebirge, Bäum
Page 58 - Wunder! Des Reiters Koller, Stück für Stück, fiel ab wie mürber Zunder. Zum Schädel ohne Zopf und Schopf, zum nackten Schädel ward sein Kopf, sein Körper zum Gerippe mit Stundenglas und Hippe. Hoch bäumte sich, wild schnob der Rapp und sprühte Feuerfunken; und hui!
Page 51 - Lisch aus, mein Licht, auf ewig aus! Stirb hin, stirb hin in Nacht und Graus! Ohn ihn mag ich auf Erden, Mag dort nicht selig werden.
Page 55 - Was klang dort für Gesang und Klang? Was flatterten die Raben? Horch, Glockenklang! horch, Totensang: »Laßt uns den Leib begraben!« Und näher zog ein Leichenzug, Der Sarg und Totenbahre trug. Das Lied war zu vergleichen Dem Unkenruf in Teichen. »Nach Mitternacht begrabt den Leib Mit Klang und Sang und Klage!
Page 155 - Quaderstein von unten auf, lag eine Brücke drüber her, und mitten stand ein Häuschen drauf. Hier wohnte der Zöllner mit Weib und Kind. O Zöllner, o Zöllner! Entfleuch geschwind! Es dröhnt' und dröhnte dumpf heran, laut heulten Sturm und Wog ums Haus.
Page 48 - Der König und die Kaiserin, Des langen Haders müde, Erweichten ihren harten Sinn Und machten endlich Friede; Und jedes Heer, mit Sing und Sang, Mit Paukenschlag und Kling und Klang, Geschmückt mit grünen Reisern, Zog heim zu seinen Häusern. Und überall all überall, Auf Wegen und auf Stegen, Zog alt und jung dem Jubelschall Der Kommenden entgegen. Gottlob! rief Kind und Gattin laut, Willkommen!
Page 3 - Ich habe was Liebes, das hab' ich zu lieb ; was kann ich, was kann ich dafür? Drum sind mir die Menschengesichter nicht hold; doch spinn' ich ja leider nicht Seide noch Gold, ich spinne nur Herzeleid mir. Auch mich hat was Liebes im Herzen zu lieb; was kann es, was kann es fürs Herz?
Page 49 - Willkommen!' manche frohe Braut. Ach! aber für Lenoren War Gruß und Kuß verloren. Sie frug den Zug wohl auf und ab Und frug nach allen Namen; Doch keiner war, der Kundschaft gab, Von allen, so da kamen. Als nun das Heer vorüber war, Zerraufte sie ihr Rabenhaar Und warf sich hin zur Erde Mit wütiger Gebärde. Die Mutter lief wohl hin zu ihr: 'Ach, daß sich Gott erbarme! Du trautes Kind, was ist mit dir?
Page 104 - Soll sein ein wackres Städtchen, soll haben, fromm und klug gewiegt, viel Weiberchen und Mädchen. Kommt mir einmal das Freien ein, so werd' ich eins aus Weinsberg frein.

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