Schillers Wilhelm Tell, Ed. with an Introduction, Notes and Vocabulary

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1900 - 333 pages
 

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Fréquemment cités

Page 53 - Ans Vaterland, ans teure, schließ dich an, Das halte fest mit deinem ganzen Herzen. Hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft, Dort in der fremden Welt stehst du allein, Ein schwankes Rohr, das jeder Sturm zerknickt.
Page 72 - ... finden, Wenn unerträglich wird die Last - greift er Hinauf getrosten Mutes in den Himmel Und holt herunter seine ewgen Rechte, Die droben hangen unveräußerlich Und unzerbrechlich wie die Sterne selbst — Der alte Urstand der Natur kehrt wieder, Wo Mensch dem Menschen gegenübersteht Zum letzten Mittel, wenn kein andres mehr Verfangen will, ist ihm das Schwert gegeben Der Güter höchstes dürfen wir verteidgen Gegen Gewalt — Wir stehn vor unser Land, Wir stehn vor unsre Weiber, unsre Kinder!
Page 145 - Ja, wohl dem, der sein Feld bestellt in Ruh, Und ungekränkt daheim sitzt bei den Seinen. TELL. Es kann der Frömmste nicht im Frieden bleiben, Wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.
Page 71 - Nein, eine Grenze hat Tyrannenmacht. Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden, Wenn unerträglich wird die Last - greift er Hinauf getrosten Mutes in den Himmel Und holt herunter seine ewgen Rechte, Die droben hangen unveräußerlich Und unzerbrechlich wie die Sterne selbst...
Page 23 - Du glaubst an Menschlichkeit! Es schont der Krieg Auch nicht das zarte Kindlein in der Wiege. GERTRUD: Die Unschuld hat im Himmel einen Freund! - Sieh vorwärts, Werner, und nicht hinter dich.
Page 174 - Gerächt Hab ich die heilige Natur, die du Geschändet - nichts teil ich mit dir - gemordet Hast du, ich hab mein Teuerstes verteidigt.
Page 122 - Getrautest, uns zu helfen aus dem Sturm, So möcht' ich dich der Bande wohl entled'gen." Ich aber sprach: „Ja, Herr, mit Gottes Hilfe Getrau' ich mir's und helf' uns wohl hiedannen." So ward ich meiner Bande los und stand Am Steuerruder und fuhr redlich hin. Doch schielt...
Page 38 - O, eine edle Himmelsgabe ist das Licht des Auges - alle Wesen leben vom Lichte, jedes glückliche Geschöpf - die Pflanze selbst kehrt freudig sich zum Lichte. Und er muß sitzen, fühlend, in der Nacht, im ewig Finstern - ihn erquickt nicht mehr der Matten warmes Grün, der Blumen Schmelz, die roten Firnen kann er nicht mehr schauen - Sterben ist nichts - doch leben und nicht sehen, das ist ein Unglück - Warum seht ihr mich so jammernd an? Ich hab...
Page 56 - Was tu ich hier? Sie sind begraben alle, Mit denen ich gewaltet und gelebt. Unter der Erde schon liegt meine Zeit, Wohl dem, der mit der neuen nicht mehr braucht zu leben!
Page 30 - Wenn sich der Föhn erhebt aus seinen Schlünden, Löscht man die Feuer aus, die Schiffe suchen Eilends den Hafen, und der mächt'ge Geist Geht ohne Schaden, spurlos, über die Erde. Ein jeder lebe still bei sich daheim, Dem Friedlichen gewährt man gern den Frieden.

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