Die Genesis des Bewusstseins nach atomistischen Principien

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Brockhaus, 1860 - 352 pages
 

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Page 279 - DA ihr noch die schöne Welt regieret, an der Freude leichtem Gängelband selige Geschlechter noch geführet, schöne Wesen aus dem Fabelland ! Ach, da euer Wonnedienst noch glänzte, wie ganz anders, anders war es da ! Da man deine Tempel noch bekränzte, Venus Amathusia...
Page 281 - Unbewußt der Freuden, die sie schenket, Nie entzückt von ihrer Herrlichkeit, Nie gewahr des Geistes, der sie lenket, Selger nie durch meine Seligkeit, Fühllos selbst für ihres Künstlers Ehre, Gleich dem toten Schlag der Pendeluhr, Dient sie knechtisch dem Gesetz der Schwere, Die entgötterte Natur.
Page 280 - Schöne Welt, wo bist du? Kehre wieder, Holdes Blütenalter der Natur! Ach, nur in dem Feenland der Lieder Lebt noch deine fabelhafte Spur. Ausgestorben trauert das Gefilde, Keine Gottheit zeigt sich meinem Blick, Ach, von jenem lebenswarmen Bilde Blieb der Schatten nur zurück. Alle jene Blüten sind gefallen Von des Nordes schauerlichem Wehn; Einen zu bereichern unter allen, Mußte diese Götterwelt vergehn. Traurig such...
Page 280 - Finstrer Ernst und trauriges Entsagen war aus eurem heitern Dienst verbannt ; glücklich sollten alle Herzen schlagen, denn euch war der Glückliche verwandt.
Page 280 - Ja, sie kehrten heim, und alles Schöne, Alles Hohe nahmen sie mit fort, Alle Farben, alle Lebenstöne, Und uns blieb nur das entseelte Wort. Aus der Zeitflut weggerissen, schweben Sie gerettet auf des Pindus Höhn; Was unsterblich im Gesang soll leben, Muß im Leben untergehn.
Page 279 - Pyrrhas schöne Töchter zu besiegen, Nahm der Leto Sohn den Hirtenstab. Zwischen Menschen, Göttern und Heroen Knüpfte Amor einen schönen Bund, Sterbliche mit Göttern und Heroen 40 Huldigten in Amathunt.
Page 281 - Gleich dem toten Schlag der Pendeluhr, Dient sie knechtisch dem Gesetz der Schwere, Die entgötterte Natur. Morgen wieder neu sich zu entbinden, Wühlt sie heute sich ihr eignes Grab, Und an ewig gleicher Spindel winden Sich von selbst die Monde auf und ab. Müßig kehrten zu dem Dichterlande Heim die Götter, unnütz einer Welt, Die, entwachsen ihrem Gängelbande, Sich durch eignes Schweben hält.
Page 281 - Wehn, Einen zu bereichern unter allen, Mußte diese Götterwelt vergehn. Traurig such ich an dem Sternenbogen, Dich, Selene, find ich dort nicht mehr ; Durch die Wälder ruf...
Page 64 - Brüder kenn' und nenne, Und dich selber preisen kann! Da ich aus dem Schlaf erwachte, Noch nicht wußte, daß ich dachte, Gabest du mich selber mir, Ließest mich die Welt erbeuten, Lehrtest mich die Räthsel deuten, Und mich spielen selbst mit dir.
Page 279 - Schöpfung floß da Lebensfülle, Und was nie empfinden wird, empfand. An der Liebe Busen sie zu drücken, Gab man höhern Adel der Natur, Alles wies den eingeweihten Blicken, Alles eines Gottes Spur. Wo jetzt nur, wie unsre Weisen sagen, Seelenlos ein Feuerball sich dreht, Lenkte damals seinen goldnen Wagen Helios in stiller Majestät. Diese Höhen füllten Oreaden, Eine Dryas lebt' in jenem Baum, Aus den Urnen lieblicher Najaden Sprang der Ströme Silberschaum.

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