Kulturelles Kapital: Filmförderung in Deutschland

Couverture
Herbert von Halem Verlag, 1 janv. 2017 - 202 pages
Kultur wird in Deutschland jährlich in Milliardenhöhe subventioniert, jedoch nur ein sehr geringer Teil davon fließt in die Filmförderung. Grund dafür ist, dass Film gleichermaßen als Kultur- und Wirtschaftsgut gilt. Dieser duale Charakter findet sein Pendant in der Filmförderung, die in Deutschland dementsprechend als Kultur- und Wirtschaftsförderung fungiert. Der Kulturförderaspekt der Filmförderung bedarf paradoxerweise zunehmend einer Legitimation durch wirtschaftliche Kriterien. Die wirtschaftliche Seite der Filmförderung droht, die kulturelle Seite zu marginalisieren. In diesem Buch werden Argumente dafür geliefert, dass die Filmförderung ebenso eine Daseinsberechtigung als Kulturförderung hat und es gilt, diese nicht nur zu bewahren, sondern auch zu pflegen. Um die These zu untermauern, wird die deutsche Filmförderung in Zusammenhang mit Mäzenatentum diskutiert. Die Ergebnisse der AuseinanderSetzung sind als konkrete Handlungsvorschläge zur Umstrukturierung der deutschen Filmförderung zu verstehen. Die Arbeit richtet sich daher nicht nur an Filmförderer, Produzenten und andere medienpolitisch interessierte Filmschaffende, sondern auch direkt an die Politik.
 

Table des matières

Vorwort
11
1 Einleitung
13
Die Gemeinsamkeitenzwischen Filmförderungund Mäzenatentum
21
3 Historische Kontextualisierung Systematisierung und Auswertung der Filmförderung in Deutschland
27
4 Strategien von Kulturförderung in mäzenatischem Kontext
83
5 Die Relevanz mäzenatischer Aspektev für die Filmförderung in Deutschland
119
6 Fazit
141
7 Anhang
145
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À propos de l'auteur (2017)

Lisa Giehl ist Förderreferentin beim FilmFernsehFonds Bayern und zudem Dozentin an diversen Filmhochschulen und Universitäten. Mit dieser Arbeit promovierte sie an der Hochschule und Fernsehen München im Bereich Medienwissenschaft. Sie studierte Produktion und Medienwirtschaft.

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