Parerga und Paralipomena: kleine philosophische Schriften, Volume 1

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Page 371 - Du WIRKEST nicht, alles bleibt so stumpf. Sei guter Dinge! Der Stein im Sumpf Macht keine Ringe. IN DES Weinstocks herrliche Gaben Gießt ihr mir schlechtes Gewässer ! Ich soll immer unrecht haben, Und weiß es besser. WAS ICH mir gefallen lasse ? Zuschlagen muß die Masse, Dann ist sie respektabel ; Urteilen gelingt ihr miserabel.
Page 301 - Wie an dem Tag, der dich der Welt verliehen, Die Sonne stand zum Gruße der Planeten, Bist alsobald und fort und fort gediehen Nach dem Gesetz, wonach du angetreten. So mußt du sein, dir kannst du nicht entfliehen, So sagten schon Sibyllen, so Propheten; Und keine Zeit und keine Macht zerstückelt Geprägte Form, die lebend sich entwickelt.
Page 313 - In einer so beschaffenen Welt gleicht Der, welcher viel an sich selber hat, der hellen, warmen, lustigen Weihnachtsstube, mitten im Schnee und Eise der Decembernacht.
Page 349 - Was klagst du über Feinde? Sollten solche je werden Freunde, Denen das Wesen, wie du bist, Im stillen ein ewiger Vorwurf ist?
Page 372 - Wert der Dinge. Ihr Auge schließt, nicht ihr Verstand; Sie loben ewig das Geringe, Weil sie das Gute nie gekannt.
Page 37 - Hirten, ich meine zu den Erziehern des Menschengeschlechtes gehört: hieraus aber wird ihm die Verpflichtung klar werden, seine unmittelbare und gesicherte Einwirkung nicht auf die wenigen, welche der Zufall in seine Nähe bringt, zu beschränken; sondern sie auf die Menschheit auszudehnen, damit sie in dieser die Ausnahmen von ihr, die Vorzüglichen, also Seltenen erreichen könne. Das Organ aber, womit man zur Menschheit redet, ist allein die Schrift: mündlich redet man bloß zu einer Anzahl Individuen;...
Page 163 - Jetzzeit" : ja wohl Jetztzeit, dh da man nur an das Jetzt denkt und keinen Blick auf die kommende und richtende Zeit zu werfen wagt. Ich wünsche, ich könnte dieser „Jetztzeit" in einem Zauberspiegel zeigen, wie sie in den Augen der Nachwelt sich ausnehmen wird.
Page 461 - Tod das große rdservoir des Lebens ist. Daher also, daher, aus dem Orkus, kommt Alles, und dort ist schon Jedes gewesen, das jetzt Leben hat: — wären wir nur fähig, den Taschenspielerstreich zu begreifen, vermöge dessen Das geschieht; dann wäre Alles klar.
Page 316 - Masse zu bringen vermag; so hat dagegen der mit überwiegenden Geisteskräften ausgestattete Mensch ein gedankenreiches, durchweg belebtes und bedeutsames Dasepn: würdige und interessante Gegenstände beschäftigen ihn, sobald er sich ihnen überlassen darf, und in sich selbst trägt er eine Quelle der edelsten Genüsse. Anregung von außen geben ihm die Werke der Natur und der Anblick des menschlichen Treibens, sodann die so verschiedenartigen Leistungen der Hochbegabten aller Zeiten und Länder,...
Page 423 - dies ist ein Schurke, dies ist ein Narr; gebt nichts auf Das, was er sagt." Die Natur hingegen macht es wie Shakespeare und Goethe, in deren Werken jede Person, und wäre sie der Teufel selbst, während sie dasteht und redet, Recht behält; weil sie so objektiv...

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