Anthropologie der naturvölker: Ueber die Einheit des Menschengeschlechtes und den Naturzustand des Menschen

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F. Fleischer, 1859
 

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Page 215 - ... Ansichten. >Man hat auf die Thatsachen, welche die Kreuzung verschiedener Typen an die Hand giebt, in neuerer Zeit mancherlei Theorien gebaut, die sich jedoch schon durch den direkten Gegensatz, in welchem sie zu einander stehen, der Voreiligkeit verdächtig machen. Gobineau hat nachzuweisen gesucht, dass die Mischung der verschiedenen Typen durchgängig eine physische und moralische Verschlechterung herbeiführe und den Völkern die Keime ihres sicheren Unterganges einpflanze; Serres dagegen...
Page 8 - Entwicklung bestimmt wird, so sucht dagegen die Anthropologie alle Völker der Erde zu umfassen, insbesondere auch diejenigen, für die es keine Geschichte giebt, um für den Begriff des Menschen eine möglichst breite und vollständige Basis zu gewinnen, und strebt daraus ein Bild theils von dem zu entwerfen, was vor aller Geschichte liegt...
Page 380 - Hör auf, mit deinem Gram zu spielen, Der wie ein Geier dir am Leben frißt! Die schlechteste Gesellschaft läßt dich fühlen, Daß du ein Mensch mit Menschen bist.
Page 70 - ... übermässiges Rauchen sei unter denselben vorherrschend; die Kinder erhielten statt Milch nur Thee oder Kaffee, und ^die in Fabriken beschäftigten Knaben von 12 — 20 Jahren rauchten oder kauten Tabak und verhinderten so ihre körperliche Entwickelung.< >In noch stärkerem Maasse,< sagt Waitz,***) >tritt die Macht des Einflusses, welchen Nahrung und Lebensweise auf den Menschen ausüben, da hervor, wo mit der Verschiedenheit der Lebensgewohnheiten noch eine Verschiedenheit der socialen Verhältnisse,...
Page 70 - ... die Macht des Einflusses, welchen Nahrung und Lebensweise auf den Menschen ausüben, da hervor, wo mit der Verschiedenheit der Lebensgewohnheiten noch eine Verschiedenheit der socialen Verhältnisse, eine Abstufung der Stände und eine Absonderung der einzelnen Klassen der Bevölkerung von einander in Verbindung steht. Durch ihr Zusammenwirken mit den Unterschieden der Nahrung und Lebensweise erzeugt sie bei stammverwandten und einander ursprünglich in jeder Hinsicht ähnlichen Menschen in Folge...
Page 388 - An Götter im Sinne civilisirter Völker, an höhere Wesen, die, mit übermenschlicher Macht und Einsicht begabt, die Dinge dieser Welt nach ihrem Willen lenken, glauben allerdings durchaus nicht alle Völker; versteht man aber unter religiösem Glauben nur die...
Page 388 - Natur einzugreifen vermag, sodass der Mensch und sein 'Schicksal von ihrer Gunst äusserst abhängig ist, so dürfen wir behaupten, dass jedes Volk eine gewisse Religion besitze. Es ist nicht zu leugnen, dass bei den Völkern der niedrigsten Bildungsstufe diese Religion im Grunde nichts ist als ein meist sehr ausgedehnter Gespensterglaube, aber man wird sich hüten müssen, das religiöse Element, welches unzweifelhaft darin enthalten ist, zu verkennen.
Page 104 - ... springen können (Philos. Transactt. 1813). Diese Race hat sich nicht allein erhalten, sondern zeigt sich auch so dauerhaft, dass bei Kreuzung derselben mit gewöhnlichen Schafen der Mischling immer entweder der einen oder der anderen Race nachschlägt (Bachman bei Smyth, Unity of the hum. races. p. 310). In ähnlicher Weise ist bei den ungarischen Schweinen der ungespaltene Huf erblich geworden. So zeugte 1770 ein Bulle ohne Hörner in Paraguay lauter ungehörnte Kälber (Azara); ein Bock mit...

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