Kurdische GrammatikCommissionäre der Kaiserlichen akademie der wissenschaften; Eggers & c.̊u.J. Glasunow, 1880 - 256 pages |
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Expressions et termes fréquents
accentuirt inlautend Affix altb altbaktr alth altp arab Armenischen auslautend in iranischen Bedeutung Beresin Casus obliquus Casusaffix Chodzko Consonanten čū Dativ Dialect diess echt kurdische eigentl entlehnt entspricht erscheint evān findet Form Formativ Futurum Garz Garzoni gebildet Genetiv getödtet Imperat Imperativ Imperf Imperfect Infinitiv inlautend in iranischen iranischen Wörtern Jaba Jabar kirin Klaproth Kurden lautet Lerch mazend Melgunof Mundart negat Neupersischen neusyr Nominativ osset ostkurd Pallas partic Participialperf Participialperfect Participium pehl Pehlevi perf Perfect Perfectum Persischen Person plur Plural Pott E. F. Praefix Praeposition praes Praeteritalstamm Pronomen Rhea Rheap Rich russ scheint schen Sihna Socin Soleimania Spiranten Sprachen steht Suffixpronomen Sylbe talysch téra türk Türkischen ungho ursprünglich Verba Verbum vía Vocal vulgar vvan wān Wör Wurzel xóe zaza Zeitschrift der DMG Zischlaut او به تو خندیده که له
Fréquemment cités
Page vi - Kurdischen vor: (Bei der nahen Verwandtschaft des Kurdischen und Persischen ist oft schwer zu entscheiden, ob ein Wort echt kurdisch und weiterhin allgemeines iranisches Eigenthum, oder ob es aus dem Neupersischen herübergenommen ist'. F. Justi Kurdische Grammatik (Petersburg 1880) S. VI. Herr Ebel hatinKuhns Beiträgen zur vergleichenden Sprachforschung Band 2, S. 139 ff. (Nachträge dazu Band 3, S. 277 f.) durch Musterung der entlehnten lateinischen...
Page xix - Mazenderanische; ausserdem kommt das Pehlevi dem Neupersischen bei weitem näher als das Kurdische, so dass man annehmen muss, eine ältere kurdische Mundart habe schon Jahrhunderte bestanden, und die gemeinschaftliche Muttersprache dieser westiranischen Sprachen reiche in eine beträchtliche Zeit hinauf. Dem Armenischen, welches man im weitern Sinne zu den iranischen Sprachen rechnet, steht das Kurdische beträchtlich fern.
Page 127 - Chodzko p. 305 wird das i hinter j und p in a verwandelt. Wie die unten folgenden Beispiele lehren, sind diese Bestimmungen für das ganze Gebiet des Kurmandschi nicht haltbar. Der erste jener Laute, i, ist der ursprüngliche; e ist aus diesem i getrübt (§ 3, C); das a hielt Lerch (Molanges asiatiques V, 211) für den alten Vocal des altp.
Page xxiii - Corduene (Plutarch im Leben des Pompejus, Dio Cassius, Ammianus Marcellinus, Plinius), und es findet sich eine Reihe von Städten der Gordyäer genannt: Pinaka mit drei Burgen (heute Finik), Sareisa, Satalka, alle am Tigris (Strabo 747 ed. Meineke 1041, 24). Die Gordyäer galten als ausgezeichnete Baumeister und erfahrene Verfertiger von Belagerungsmaschinen, wesshalb sich Tigranes ihrer bediente (Strabo 747 (1041, 28)). Bei Mose von Chorni (I, 13 nach Mär Abas Katina) liegt das Land der Kordukh...
Page xvii - Garzoni 277) ar. j»^«, woneben auch >L> gilt. Es gibt nun auch viele Wörter, welche im Persischen, Arabischen und Türkischen gleich lauten; hier ist nicht bestimmt auszumachen, aus welcher Sprache das Kurdische entlehnte; jedoch ist, wenigstens in dem Sprachschatz Garzoni's, Jaba's und Lerch's, a priori anzunehmen, dass das betreffende Wort zunächst aus dem Türkischen entlehnt wurde, bemerkt doch Lerch (Bulletin de l'Acad. XIV, 78), dass die meisten der kurdischen Kriegsgefangenen, seiner Gewährsmänner,...
Page 2 - Armenischen nähert er sich dem e, man würde also das p durch e wiedergeben können, im Afghanischen dem a, daher von Trumpp durch a bezeichnet; im Ossetischen dem i oder ü, so dass Lepsius das tagaurische v Sjögren's oder g Rosen's durch i ausdrückt. Da der unbestimmte Vocal im Kurdischen bald einem a, bald einem i, bald einem u andrer Sprachen entspricht, dh ein mit schwacher Resonanz versehenes a, i, u ist, so könnte man wie im...
Page xxviii - Society, teuth volume, number 1. 1872. p. 118 ff. Der Nachfolger Rhea's, Rev. IH Shedd, gibt eine Uebersicht über die Hekkaristämme. Jenseits Hekkari sprechen die von Rhea beschriebene Mundart alle Kurden auf der persischen Seite der Grenze, zwischen Ararat und Soudschbulak , sowie auf der türkischen Seite alle im Osten des Wan-see's, ebenso südlich bis Rowanduz. Die Kurden von Bohtan stehen zwischen den Hekkari und Harput, jedoch näher den ersteren. Das Kurdische südlich von Soudschbulak,...
Page xxiii - Memoires historiques et geographiques sur l'Armenie I, 176. Indschidschean , Geographie von Altarmenien 138 ff. Die mittelalterlichen Geographen nennen als Städte von Kurdistan: Dainavar, Schahrazur, Kirmanschah, Bahar, Sultanabad, Tschaptschamal , und bestimmen seine Grenzen durch Irak, Chuzistan, Dijarbekir und Adherbeidschan. Der Name der Kurden ist schon wiederholt mit dem der Chaldäer zusammengehalten worden, man hat für das lautliche Verhältniss von Kasdim, assyr. Kaldi, sowie Kurden, auf...
Page 2 - Aegyptischen und ändern Sprachen die Zeichen a, i, u einführen; doch hat man im Hinblick auf die Beschreibung Lerch's nicht gewagt, eine solche Neuerung vorzunehmen ; zumal da auch der unbestimmte Vocal, welcher bei der Scandirung persischer Verse häufig statt des Jezm gesprochen werden muss, und welcher in vielen Fällen der letzte Rest untergegangner Vocale ist, dem i sich nähert. ^Vocale. § 1. a. A. a entspricht ursprünglichem a.
