Vergleichende grammatik des sanskrit, send, armenischen, griechischen, lateinischen, litauischen, altslavischen, gothischen und deutschen, Volume 1

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F. Dümmler, 1857
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Page 128 - langues à inflexions. On pourrait les appeler les langues organiques, parce qu'elles renferment un principe vivant de développement et d'accroissement, et qu'elles ont seules, si je puis m'exprimer ainsi, une végétation abondante et féconde. Le merveilleux artifice de ces langues est, de former une immense variété de mots, et de marquer la liaison des idées que ces
Page 127 - des Meeres darstellen, oder umgekehrt. — S. 50 bemerkt Fr. v. Schlegel: „In der indischen oder griechi„schen Sprache ist jede Wurzel wahrhaft das, was der Name „sagt, und wie ein lebendiger Keim; denn weil die Ver„hältnifsbegriffe durch innere Veränderung bezeichnet wer„den, so ist der Entfaltung freier Spielraum gegeben, die „Fülle der Entwicklung kann ins Unbestimmbare sich ausbreiten und ist oftmals in der That
Page 128 - qui, séparément, ne signifient rien. Cette méthode procure l'avantage d'énoncer en un seul mot l'idée principale, souvent déjà très-modifiée et très-complexe, avec tout son cortège d'idées accessoires et de relations variables. fang der Wortform mit i (vgl. §. 6.). — Wenn nun also Fr. v. Schlegel's Sprach-Eintheilung ihrem
Page 126 - anders als offenbare Zusätze von aufsen, an die im Innern gar nicht, oder nur in der Quantität des Vocals veränderte Wurzel? Wenn also unter Flexion eine innere Modification der Wurzel verstanden sein soll, so hat das Sanskrit und Griechische etc. aufser der Reduplication, die aus den Mitteln der Wurzel selbst genommen wird, kaum irgend eine Flexion aufzuweisen. Wenn aber
Page 122 - und Partikeln; wir nennen diese „Pronominalwurzeln", weil sie sämmtlich einen Pronominalbegriff ausdrücken, der in den Praepositionen, Conjunctionen und Partikeln mehr oder weniger versteckt liegt. Alle einfachen Pronomina sind weder ihrer Bedeutung noch der Form nach auf etwas allgemeineres zurückzuführen, sondern ihr Declinations-Thema
Page 115 - entspricht dem griechischen Acutus, durch dessen Zeichen wir ihn auch bei Anwendung der lateinischen Schrift ausdrücken •}•). Er kann auf jeder Sylbe des Wortes stehen, so lang dasselbe auch sein möge, und findet sich zB auf der
Page xx - keltischen und das Albanesische, ihm angehören. Die häufig gebrauchte Benennung „indogermanisch" kann ich nicht billigen, weil ich keinen Grund kenne, warum in dem Namen des umfassendsten Sprachstamms gerade die Germanen als Vertreter der übrigen urverwandten Völker unseres Erdtheils, sowohl der Vorzeit als der Gegenwart, hervorzuheben seien. Ich würde die Benennung „indo-klassisch" vorziehen, weil das Griechische und Lateinische, besonders das erstere, den
Page 127 - reich. Alles aber, was auf diese Weise aus der einfachen „Wurzel hervorgeht, behält noch das Gepräge seiner Ver„wandtschaft, hängt zusammen, und so trägt und erhält „sichs gegenseitig." Ich finde aber die Folgerung nicht begründet, denn wie kann aus der Fähigkeit, die Verhältnifsbegriffe durch innere Veränderung der Wurzel auszudrücken, die Fähigkeit gefolgert werden, die (innerlich unveränderte) Wurzel ins Unbestimmbare mit von aufsen antretenden fremden
Page 120 - die würdigste und kraftvollste Accentuation gilt, und ich glaube dasselbe Princip auch für das Griechische in Anspruch nehmen zu dürfen, nur dafs hier, in Folge einer erst nach der Sprachtrennung eingetretenen Verweichlichung, der Ton nicht höher als auf der drittletzten
Page 269 - äs ist. Der Dual liebt, weil ihm eine klarere Anschauung zum Grunde liegt als der unbestimmten Vielheit, zu stärkerem Nachdruck und lebendigerer Personificirung, die breitesten Endungen, sowohl in den genannten Casus als in den übrigen. Man vergleiche auch beim Neutrum das lange

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