Historisch-politische Blätter für das katholische Deutschland, Volume 91

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In Commission der Literarisch-artistischen Anstalt, 1883
 

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Page 856 - Die Kantone sorgen für genügenden Primarunterricht, welcher ausschließlich unter staatlicher Leitung stehen soll. Derselbe ist obligatorisch und in den öffentlichen Schulen unentgeltlich. Die öffentlichen Schulen sollen von den Angehörigen aller Bekenntnisse ohne Beeinträchtigung ihrer Glaubens- und Gewissensfreiheit besucht werden können.
Page 59 - Es liegt in all den Aufgaben, die aus der Interpellation für unsere Gesetzgebung hervorgehen, die Frage' wo ist die Grenzlinie, bis an welche man die Industrie belasten kann, ohne dem Arbeiter die Henne zu schlachten, die ihm die Eier legt?
Page 188 - Abbild duldet sie, Allein das körperlose Wort verehrend. Wie wurde mir, als ich ins Innre nun Der Kirchen trat und die Musik der Himmel Herunterstieg und der Gestalten Fülle Verschwenderisch aus Wand und Decke quoll, Das Herrlichste und Höchste, gegenwärtig, Vor den entzückten Sinnen sich bewegte...
Page 687 - Unser Schuldbuch sei vernichtet! Ausgesöhnt die ganze Welt! Brüder — überm Sternenzelt Richtet Gott, wie wir gerichtet.
Page 953 - Seiten, und wenn ich mir in der auswärtigen Politik irgend ein Verdienst beilegen kann, so ist es die Verhinderung einer übermächtigen Koalition gegen Deutschland seit dem Jahre 1871.
Page 151 - ... Session nicht zu bewältigen ist, zu deren Anregung Wir Uns aber vor Gott und Menschen, ohne Rücksicht auf den unmittelbaren Erfolg derselben, verpflichtet halten, so macht es Uns um so mehr Freude, Uns über die Lage unserer auswärtigen Politik mit völliger Befriedigung aussprechen zu können. Wenn es in den letzten zehn Jahren, im Widerspruch mit manchen Vorhersagungen und Befürchtungen, gelungen ist, Deutschland die Segnungen des Friedens zu erhalten, so haben wir doch in keinem dieser...
Page 741 - Geist, dieser Michelangelo, den wir Alle bewundern, hat den Leuten zeigen wollen, daß ihm in ebenso hohem Grade Frömmigkeit und Religion abgehen, als er in seiner Kunst vollendet dasteht.
Page 938 - Braunschweig], ein guter Brief von ihm würde viel tun. Lieber Bruder, wir habens von jeher mit den Scheißkerlen verdorben, und die Scheißkerle sitzen überall auf dem Fasse. Der Herzog will und wünscht Dich, aber alles ist hier gegen Dich.
Page 938 - Er wünscht dich her, hatt' eh' die Idee als ich. Weiß aber nicht, was jetzt vorgeht. Ich hoffe, du sollst's allein durch mich und aus freier Wahl des Herzogs haben. Der Statthalter von Erfurt hat das Beste von dir gesagt, und bestätigt dem jungen Fürsten deinen Geist und Kraft; ich habe für deine politische Klugheit in geistlichen Dingen gut gesagt; denn der Herzog will absolut leine Pfaffentracasserien über Orthodoxie und den Teufel, und da haben die gemacht.
Page 117 - Da das Gesammtvermögen ein gemeinschaftliches war, so ernannte die Familie aus ihrer Mitte einen Verwalter desselben, welcher das Haupt der Familie darstellend, in derselben herrschte und die vorkommenden Streitigkeiten schlichtete...

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