Komisches Theater, Volumes 3 à 4

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Hartlebens Verlag, 1821
 

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Page 85 - DER FRAUEN Ehret die Frauen! sie flechten und weben Himmlische Rosen ins irdische Leben, Flechten der Liebe beglückendes Band, Und in der Grazie züchtigem Schleier Nähren sie wachsam das ewige Feuer Schöner Gefühle mit heiliger Hand.
Page 28 - O welch ein Leid, Der Prinz verleiht Ihr Herz und Hand. Hat uns verkannt , Sie wird beglückt, Sie wird entzückt, Und Schmach und Hohn Ist unser Lohn ! Sandelholz. Jetzt still sogleich , Gebt's euch zur Ruh, Sonst halt ich euch Die Mauler zu ; Zemirl fort.
Page 14 - Was thut man nicht alles, verheiratht zu seyn! Sicher, unser ganzes Leben, Unser Sinnen, unser Streben, Unser Dichten, unser Trachten,, Unser Seufzen, unser Schmachten, . Ist halt ein Mannsbild, ein Mannsbild allein! Fanny und Lise. Ist halt ein Mannsbild, ein Mannsbild allein! Zemire. Ach, und der Ehstand ist herrlich und süß; Sich um nichts mehr zu bewerben. Nicht als alte Jungfer sterben. Keinen Wunsch versagt zu wissen, Keine neue Mod zu missen, Das ist auf Erden ein wahres Paradies!
Page 25 - Ferireii, man möcht sich grad lodt lachen. Ich hab mich in einen hineingeschaut, hat mich ein Esel anglacht, ein Paperl hat mir zugerufen, bist da, du Talk! und wo ich mich auf einen Sessel hab niederlassen , ist er aus einander g'gangen und ich bin nach allerlängst da gelegen ; o das ist ein Hauptspaß gewesen! Und in seine Kuchel Hab...
Page 58 - Lasst ab, Gustchen, das ist nicht der Prinz. Es ist nur ein einfältiger Narr, der sich verkleidete, dir den Weg zum wirklichen Prinzen aus Neid zu vereiteln!
Page 33 - Greif mich an: ich beiß nicht, ich stich nicht, ich trall' nicht; ich weiß, die Leute schreyen mich als ein Ungeheuer aus, aber es ist alles nicht wahr; denk, ich bin nur eine Maske — wenn der Fee ihre Redoute aus ist, hast den schönsten Menschen an deiner Seite. Zemire. Schön können s...
Page 42 - S', einem so reichen Prinzen muß ich g'fallen, weil ich lustig bin. Ah, ich werd ihm schon die Zeit vertreiben, ich und er werden harmoniren wie die Engeln. Meine Schwestern selbst wollen, daß ich ihn krieg.
Page 73 - Mädchen beniegen mich doch alle — drum nimm hu mich zum Gemahl! ' Sandelholz (für sich). Nu das ist jetzt eine schöne G'schicht , jetzt verliebt sich der in mich — und ich bin ein Mannsbild. Wenn mich das Vieh jetzt heirathet , so wird alles entdeckt. Prinz. Die Zeit hat mich geändert — komm Holde, laß dich erweichen, und habe Mitleid mit meinen Thränen. (Er schluchzt,) Ich vergehe vor Iammer. Sandelholz. Ietzt gab' ich einen Gulden, wann ich aus dieser Verlegenheit wäre.
Page 30 - Schloß, stoß er alles zurück, was nicht hereingehört; ich hab ihn schon bey der Hetz gesehen , er wird sich als Flegel gut ausnehmen. Und er Laufer, als Windspiel gibt Acht, wenn sie sich meinem Schlosse nähert. Dann eilt er im raschen Laufe in mein Cabinett, meldet es mir, und wird auch alle übrigen nothwendigen Gange g'schwind verrichten. (Laufer verbeugt sich und geht ab.) Ihr übrigen wißt eure Instruction!
Page 36 - Schwestern und werd ihnen alles haar» klein erzählen. Die sollen sich zürnen die neidischen Dinger! Azor. Geh, meine Zemire / ich vertraue dir, und schenke dir hier einen kostbaren Ring. Er hebt alle Gewalt über mich auf; wenn du nicht mehr zurückkehren willst, kann weder ich noch die Fee dir etwas zu Leide thun, aber ich muß sogleich sterben und mein Schloß zerfallt in der Minute deiner Abreise. Du siehst, daß ich dir vertrau».

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