Liebe und Lyrik: Zur Funktion des erotischen Diskurses in Horazens erster Odensammlung

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Walter de Gruyter, 30 juin 2011 - 386 pages
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Durch die funktionsorientierte Analyse ausgewählter Liebesgedichte und übergeordneter Gedichtgruppen sowie die Darstellung grundlegender thematischer und kompositioneller Verknüpfungen des erotischen Diskurses mit den anderen wichtigen lyrischen Diskursen eröffnet die Arbeit einen neuen Blick auf die erste Odensammlung des Horaz.

Es wird gezeigt, dass die Liebesthematik sowohl der Etablierung zentraler Motive und Bildbereiche als auch der Selbstinszenierung des lyrischen Sprechers in der Rolle des Ratgebers dient, so dass sie im Kontext der Lyrik als autonomer und paradigmatischer Diskurs als ein interdiskursives  Fundament derselben erkennbar wird.

Die beobachtete poetische Funktionalisierung des erotischen Sujets führt auch zu einer Neubewertung des Verhältnisses zwischen Dichter und Prinzeps, die jenem eine weitaus größere Autonomie, als bisher angenommen wurde, zuerkennt.

Die Fülle der Einzelnachweise zu den verborgenen Beziehungen der Einzelgedichte untereinander erlaubt zudem neuartige Einblicke in die an der Oberfläche stark heterogen erscheinende Architektur der Sammlung als Ganzes und lässt bislang übersehene einheitliche Strukturen erkennen.

 

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Table des matières

1 Einleitung
1
die Oden III 2628
29
zur Einführung der Liebesthematik in den so genannten Paradeoden
75
Beobachtungen zu zwei weiteren Gruppen von Liebesgedichten
143
Verknüpfung der Liebesthematik mit den anderen Generalthemen der Sammlung
229
zur Funktion der Liebesthematik und Komposition der Sammlung
321
Literaturverzeichnis
353
Stellenregister
365
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À propos de l'auteur (2011)

Mathias Eicks, Bad Urach.

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