Die volkslieder der Deutschen: Eine vollständige sammlung der vorzüglichen deutschen volkslieder von der Mitte des fünfzehnten bis in die erste hälfte des neunzehnten jahrhunderts, Volume 4

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Freiherr Friedrich Karl von Erlach
H. Hoff, 1835
 

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Page 517 - Es kann ja nicht immer so bleiben, Hier unter dem wechselnden Mond; Es blüht eine Zeit und verwelket, Was mit uns die Erde bewohnt. Es haben viel fröhliche Menschen Lang' vor uns gelebt und gelacht; Den Ruhenden unter dem Grase Sey freundlich ein Becher gebracht.
Page 505 - Seid umschlungen, Millionen! Diesen Kuß der ganzen Welt! Brüder — überm Sternenzelt muß ein lieber Vater wohnen.
Page 506 - Brüder, Eure Bahn, Freudig, wie ein Held zum Siegen. Aus der Wahrheit Feuerspiegel Lächelt sie den Forscher an. Zu der Tugend steilem Hügel Leitet sie des Dulders Bahn.
Page 543 - Veit, der Ritter, Wein sich holen, Wir holen ihn da nicht. Ihn bringt das Vaterland aus seiner Fülle; Wie war er sonst so gut! Wie war er sonst so edel, wäre stille Und doch voll Kraft und Mut!
Page 506 - Freude trinken alle Wesen an den Brüsten der Natur; alle Guten, alle Bösen folgen ihrer Rosenspur. Küsse gab sie uns und Reben, einen Freund, geprüft im Tod; Wollust ward dem Wurm gegeben, und der Cherub steht vor Gott. Chor Ihr stürzt nieder, Millionen? Ahnest du den Schöpfer, Welt? Such ihn überm Sternenzelt!
Page 506 - Weltenuhr. Blumen lockt sie aus den Keimen, Sonnen aus dem Firmament, Sphären rollt sie in den Räumen, Die des Sehers Rohr nicht kennt.
Page 544 - Am Rhein, am Rhein, da wachsen unsre Reben ! Gesegnet sei der Rhein! Da wachsen sie am Ufer hin und geben uns diesen Labewein.
Page 507 - Groll und Rache sei vergessen, Unserm Todfeind sei verziehn. Keine Träne soll ihn pressen, Keine Reue nage ihn. Chor Unser Schuldbuch sei vernichtet! Ausgesöhnt die ganze Welt! Brüder — überm Sternenzelt Richtet Gott, wie wir gerichtet. Freude sprudelt in Pokalen; In der Traube goldnem Blut Trinken Sanftmut Kannibalen, Die Verzweiflung Heldenmut Brüder, fliegt von euren Sitzen, Wenn der volle Römer kreist, Laßt den Schaum zum Himmel spritzen: Dieses Glas dem guten Geist!
Page 491 - Erfüllt ist jenes Wort: Der König ist nun frei. Der Nibelungen Hort Ersteht und glänzet neu! Es sind die alten deutschen Ehren, Die wieder ihren Schein bewähren: Der Väter Zucht und Mut und Ruhm, Das heil'ge deutsche Kaisertum!
Page 507 - Auf des Glaubens Sonnenberge Sieht man ihre Fahnen wehn, Durch den Riß gesprengter Särge Sie im Chor der Engel stehn. Chor Duldet mutig, Millionen! Duldet für die beßre Welt! Droben überm Sternenzelt Wird ein großer Gott belohnen.

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