Untersuchungen über die organisation der arbeit: bd. Historischer theil

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W. Appel, 1850
 

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Page 200 - Es erben sich Gesetz- und Rechte Wie eine ewge Krankheit fort, Sie schleppen von Geschlecht sich zum Geschlechte, Und rücken sacht von Ort zu Ort. Vernunft wird Unsinn, Wohltat Plage; Weh dir, daß du ein Enkel bist! Vom Rechte, das mit uns geboren ist, Von dem ist leider nie die Frage.
Page 68 - Ein König lebt, ein zorniger Fürst, Nicht des Dichters geträumtes Königsbild, Ein Tyrann, den der weiße Sklave kennt, Und der Dampf ist der König wild. . Er hat einen Arm, einen eisernen Arm, Und obgleich er nur einen trägt; In dem Arme schafft eine Zauberkraft, Die Millionen schlägt.
Page 154 - Landwirthschaft angebaut wird, vollkommen im Stande, die Nahrungsmittel für die 36 Millionen Menschen, die ihn bewohnen, zu liefern, und eine erschöpfende Cultur desselben bedarf nicht, wie jetzt, zwei, sondern nur ein Drittel der natürlichen Arbeitskräfte. Die Kunstproducte müssen sich aber offenbar verdoppeln, wenn die Anzahl der Producenten, die jetzt nur ein Drittel der Bevölkerung ausmachen, sich durch Aufnahme der für den Landbau entbehrlichen Arbeiter verdoppelt. Es ist durch statistische...
Page 71 - ... Menschen, das heisst, die der Sache über die Person bedinge. — „Die Maschinen sind die wichtigsten Hilfsmittel zur Ersparung menschlicher Arbeit und zur Begründung eines allgemeinen Wohlstandes; allein die Rolle, welche sie in der industriellen Revolution spielen, ist eine höchst verderbliche und muss es so lange bleiben, bis der letzteren, durch eine zweckmässige Organisation der Arbeit, Grenzen gesetzt werden. Die Einführung des Erwerbsystems hat zwar die technischen Fortschritte der...
Page 59 - ... Industriezweigen fast ganz bedingen und dadurch den capitalreichen Unternehmern ein bedeutendes Übergewicht sowohl über die Arbeiter, als auch über ihre ärmeren Concurrenten geben. Die Kostbarkeit der Maschinen, so fährt er fort, macht ein grosses Capital zu deren Anschaffung nöthig; und wer dieses Capital nicht besitzt, kann, bei aller Geschicklichkeit und bei allem inneren Beruf zu industriellen Unternehmungen, kein eigenes Geschäft begründen, sondern muss in die Dienste eines reicheren...
Page 124 - Kredit leben, die ruiniert sind, wenn sie nicht gleich verkaufen können, und stürzen sich in das allgemeine unordentliche Wettrennen nach Geldgewinn, vermehren die Unordnung und Hast durch ihre eigene zügellose Leidenschaft, welche Preise und Produktion bis zum Wahnsinn steigert...
Page 249 - So soll es nicht sein unter euch, sondern so jemand unter euch will gewaltig sein, der sei euer Diener und wer da will der Vornehmste sein, der sei euer Knecht.
Page 134 - Bedürfniss verlangt. Nach dieser Ansicht ist die Industrie etwas an sich sehr Wünschenswerthes und soll nicht nur auf dem jetzigen Standpunkt erhalten, sondern vielmehr noch weiter ausgedehnt, aber der falschen Stellung, welche sie jetzt in unserem socialen Leben einnimmt, entrückt, und in eine richtigere gebracht werden. Da indessen über die letztere eine ausserordentliche Meinungsverschiedenheit herrscht, und man sich meist nur ein unklares Bild, sowohl von den socialen Zuständen, die man...
Page 172 - Sollen wir auf den Genuss eines Theiles der materiellen Güter, über welche wir jetzt zu verfügen haben, Verzicht leisten und dadurch eine beziehungsweise bessere sociale Ordnung erkaufen? Gewiss wäre, ohne weiteres diese Frage zu bejahen, wenn sich unsere Zustände nicht ohne solche Opfer verbessern Hessen".

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