Die Liedertafel

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Page 80 - Freude trinken alle Wesen An den Brüsten der Natur; Alle Guten, alle Bösen Folgen ihrer Rosenspur. Küsse gab sie uns und Reben, Einen Freund, geprüft im Tod; Wollust ward dem Wurm gegeben, Und der Cherub steht vor Gott. CHOR Ihr stürzt nieder, Millionen? Ahnest du den Schöpfer, Welt? Such
Page 222 - So ist's mit aller Bildung auch beschaffen. Vergebens werden ungebundne Geister Nach der Vollendung reiner Höhe streben. Wer Großes will, muß sich zusammenraffen. In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister, Und das Gesetz nur kann uns Freiheit geben.
Page 433 - Das Lebend'ge will ich preisen, Das nach Flammentod sich sehnet. In der Liebesnächte Kühlung, Die dich zeugte, wo du zeugtest, Überfällt dich fremde Fühlung, Wenn die stille Kerze leuchtet. Nicht mehr bleibest du umfangen In der Finsternis Beschattung, Und dich reißet neu Verlangen Auf zu höherer Begattung. Keine Ferne macht dich schwierig, Kommst geflogen und gebannt, Und zuletzt, des Lichts begierig, Bist du, Schmetterling, verbrannt. Und solang du das nicht hast, Dieses: Stirb und werde!...
Page 81 - Aus der Wahrheit Feuerspiegel Lächelt sie den Forscher an. Zu der Tugend steilem Hügel Leitet sie des Dulders Bahn. Auf des Glaubens Sonnenberge Sieht man ihre Fahnen wehn, Durch den Riß gesprengter Särge Sie im Chor der Engel stehn. Chor: Duldet mutig, Millionen! Duldet für die bessre Welt! Droben überm Sternenzelt Wird ein großer Gott belohnen.
Page 289 - Ich liebe mir den heitern Mann Am meisten unter meinen Gästen: Wer sich nicht selbst zum Besten haben kann Der ist gewiß nicht von den Besten.
Page 433 - Sagt es niemand, nur den Weisen, Weil die Menge gleich verhöhnet, Das Lebendge will ich preisen Das nach Flammentod sich sehnet. In der Liebesnächte Kühlung, Die dich zeugte, wo du zeugtest, Überfällt dich fremde Fühlung Wenn die stille Kerze leuchtet. Nicht mehr bleibest du umfangen In der Finsternis Beschattung, Und dich reißet neu Verlangen Auf zu höherer Begattung. Keine Ferne macht dich schwierig, Kommst geflogen und gebannt, Und zuletzt, des Lichts begierig, Bist du Schmetterling verbrannt....
Page 187 - Lasset Gelehrte sich zanken und streiten, Streng und bedächtig die Lehrer auch sein! Alle die Weisesten aller der Zeiten Lächeln und winken und stimmen mit ein : „Töricht, auf Beßrung der Toren zu harren! Kinder der Klugheit, o habet die Narren Eben zum Narren auch, wie sich's gehört!
Page 51 - Leben mag es rauschen. Wo vier Welten ihre Schätze tauschen. An der Themse, auf dem Markt der Welt. Tausend Schiffe landen an und gehen; Da ist jedes Köstliche zu sehen. Und es herrscht der Erde Gott, das Geld.
Page 52 - Alles wiederholt sich nur im Leben, Ewig jung ist nur die Phantasie: Was sich nie und nirgends hat begeben, Das allein veraltet nie!
Page 324 - Es klingt ein heller Klang, Ein schönes deutsches Wort In jedem Hochgesang Der deutschen Männer fort: Ein alter König hochgeboren, Dem jedes deutsche Herz geschworen.

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