Schillers Werke, Volume 4

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Fr. Wilh. Grunow, 1889
 

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Page 130 - Denn niemals kehrt er heim, er bracht' euch etwas. War's eine schöne Alpenblume, war's Ein seltner Vogel oder Ammonshorn, Wie es der Wandrer findet auf den Bergen — Jetzt geht er einem andern Weidwerk nach, Am wilden Weg sitzt er mit Mordgedanken: Des Feindes Leben ist's, worauf er lauert.
Page 174 - Wisset, ein erhabner Sinn Legt das Große in das Leben, Und er sucht es nicht darin.
Page 141 - Rasch tritt der Tod den Menschen an, Es ist ihm keine Frist gegeben, Es stürzt ihn mitten in der Bahn, Es reißt ihn fort vom vollen Leben, Bereitet oder nicht, zu gehen, Er muß vor seinen Richter stehen!
Page 62 - Nein, eine Grenze hat Tyrannenmacht: Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden, Wenn unerträglich wird die Last - greift er Hinauf getrosten Mutes in den Himmel Und holt herunter seine ewgen Rechte, Die droben hangen unveräußerlich Und unzerbrechlich wie die Sterne selbst.
Page 138 - Ein allzu milder Herrscher bin ich noch Gegen dies Volk — die Zungen sind noch frei, Es ist noch nicht ganz, wie es soll, gebändigt — Doch es soll anders werden, ich gelob es, Ich will ihn brechen diesen starren Sinn, Den kecken Geist der Freiheit will ich beugen. Ein neu Gesetz will ich in diesen Landen Verkündigen — Ich will — Ein Pfeil durchbohrt ihn, er fährt mit der Hand ans Herz und will sinken.
Page 47 - Ans Vaterland, ans teure, schließ dich an, Das halte fest mit deinem ganzen Herzen. Hier sind die starken Wurzeln deiner Kraft, Dort in der fremden Welt stehst du allein, Ein schwankes Rohr, das jeder Sturm zerknickt.
Page 160 - Unglücklicher! Darfst du der Ehrsucht blutge Schuld vermengen Mit der gerechten Notwehr eines Vaters? Hast du der Kinder liebes Haupt verteidigt? Des Herdes Heiligtum beschützt? das Schrecklichste, Das Letzte von den Deinen abgewehrt? — Zum Himmel heb ich meine reinen Hände, Verfluche dich und deine Tat.
Page 63 - Wenn unerträglich wird die Last — greift er Hinauf getrosten Mutes in den Himmel «° Und holt herunter seine ew'gen Rechte, Die droben hangen unveräußerlich Und unzerbrechlich, wie die Sterne selbst — Der alte Urstand der Natur kehrt wieder, Wo Mensch dem Menschen gegenüber steht — ^' Zum letzten Mittel, wenn kein andres mehr Verfangen will, ist ihm das Schwert gegeben...
Page 70 - Wir wollen sein ein einzig Volk von Brüdern, In keiner Not uns trennen und Gefahr. Wir wollen frei sein wie die Väter waren, Eher den Tod als in der Knechtschaft leben. Wir wollen trauen auf den höchsten Gott Und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.) (Es war also möglich, bei der Übersetzung aus Sfüßigen Versen 4füßige zu machen, ohne den Inhalt einzuschränken.
Page 70 - Laßt die Rechnung der Tyrannen Anwachsen, bis ein Tag die allgemeine Und die besondre Schuld auf einmal zahlt. Bezähme jeder die gerechte Wut Und spare für das Ganze seine Rache: Denn Raub begeht am allgemeinen Gut, Wer selbst sich hilft in seiner eignen Sache.

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