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Bu gleicher Zeit mit ihm lebte ein gewijfer R. Ne: dunia ben Satán a h napn ja muinan, von den die Kabbalisten unter mehreren wunderbaren Geschichten auch folgende erzählen: als er námlich drei Jahre alt war, hatte er schon himmlische Erscheinungen; und bielt schon zu dieser Zeit drei Tage nach einander eine fabbas listische Rede über den einzigen Vers : 3ch bin der Ewie ge dein Gott (2. B. M. 20, 2). Dieser R. Nachunja fou der Verfasser der zwei berühmten fabbalistischen Búð cher Bahir 703 und Pelia h mob fenn.

Ein Schüler dieses R. Nechunjab war R. 38má el ben Elisch ab yorili Sepon, oder wie er auch in Dhalnuð genannt wird, der Oberpriester bogan pria. Kanah der Vater des obengedachten Nechunjah, laßt in seinem Buche Kabbalah diesen R. Jømgel von sich selbst fagen: Ich 38mael war dreigehn Jahr alt, als ich zu dem Nechunjab ben Hafanah in die Schule ging. Einst bat ich ihn, er möchte mir sagen, welcher Engel der Thora vorgefeßt fen, und wie er heiße. 218 er 'mir nur sagte, daß sein Name' Jophiel bon fer, fastete ich vierzig Tage, und beschwor ihn dann mittelsi eines gõtto

ses wieder zu Gott gekommen war , sagte er zu ihm : Du hast einen solchen Mann, waruin gibst du den Israeliten die Thora durch mich, warum nicht durch ihn?

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Schweig! erwiederte Gott, ich will es so. Nuit sprach Moses aberinals: Du hast mir die große Gelehrs famkeit dieses Mannes gezeigt, zeige mir auch die Ber lohnung, welche er zu erwarten hat. Da rabe er, daß man das Fleisch des R. Uliba in einer Fleischbant vers kaufe. Staunend fragte nun Moses : Fit etwa dieß der lohn der Gelehrsamkeit 3 Uber Short &rwiederte abermals: Schweig! és ist so mein Wille. Jin Irat: tate a bodah fara mird diese Geschichte mit anderii Worten, nicht von Mofes, sonderi von adain erzälzit.

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dem Schóp for "Benund mich herab zu rufen? Es ist Im a

lichen Namens, daß er mir" erscheine.

erfcheine. Er erschien mie in einer Feuerflamme, fein Angesicht glich einem Bliger

ich entseşte mich Bergestalt, daß alle meine Glieder bebten. Wie unterstehst du dich, rief er mir zu i den ganzen himmlischen Senat durch deine Beschwörung in Bewegung zu Feßen dem Schöpfer der Welt befannt , erwiederte ich, daß ich es nicht meines Worwiges wegen, sondern bloß um den Wilen meines Schöpfers zu erfüllen unternommen habe. Nun fagte er: Du Wurm! Du Menschensohn! 317 gleich deine Seele rein , fo 'bist du

doch deines Körper 8 Willst du, daß Geheimnisse dir' entde&t werden sollen'; so mußt du wierzig Tage fasten, did tågt lich vier und zwanzig mal baden, nicht nur nichts · Unteine 8; sondern weder Hülsenfrüchte noch Kräu. terwert während dieser Zeit genießen , und beständig a

dich an einem Dunkeln Ort e aufhalten, Do Yošann id) deine Bitte gewähren ñ werde.

Ich "folgte feinem Befehle, und mir wurden ünbeschreiblici e Geheimuisse entdect *). ben Elifcha sagt: W8 ich einst il das Allerheiligste ginz, um zu råuchern (denn er war Oberpriéster), sahe ich afathriel

wegen unrein.

אכתריאל יח יהוה צבאות ben Gott Sebobab 3abaoth

te :

auf einen hocherhabenen Thron figen, der du mir fag.

Mein Sohn 3émael : regne mich. Ich that es mit folgenden Worten: Es feye dein Wille, daß deine Barmherzigkeit deinen Zorn überwältige i und Deine Gute allen deinen übrigen . Eigenschaften obsiege, das mit du mit deinen Kindern nach der Eigenschaft der Gnade und nicht nach dem strengen Redyte verfahrest.

* Siehe das Bud nbapn nboto.

Im Buche Pirte sech aloth niban gond ver, faßt von eben diesem R. 38mael , sagt derselbe : - » U18 der Befehl von Rom antam, daß zehn der vornehmsten Männer in Itrael getödtet werden sollen niabp annn noy, schidte R. Nechunjab mich zur Merlaban ngang (den göttlichen Thronwagen, Ezechiel 1), um mich dießfalls zu erkundigen. Ich begab mich dahin, und erkundigte mich bei Suriel den Engel des Ungesichts OUDN 70 (d. h. Gottes Premierminister), ob die Hins richtung dieser zehn Mánner wirklich von Gott befchlossen sey; und dieser sagte mir, es fer wirklich an dem, und das hi mmlische Gericht habe diese Sentenz bereits dem Samael bedo (Porgesenter der bösen Geister) zne Erecution übergeben, welcher aber sich wornahm, die Qualen .dieser Hinrichtungen alle selbst zu leiden. 218 ich nun diese Nachricht dem X. Nechunia úberbrachte, sagte er : Gibt es nicht zu, daß Samael diefes über fich nehme , denn er wil e& nur verhindern, daß Gott sich nicht überzeuge, wie bereitwillig ihr euer Leben für die Religion hingibt. Auf diese Zurede besdilossen alle diese Männer (worunter auch der R. 38mael war), ich wilig dem Tode für Gott und Religion zu weiben, »

Der Chalmud (Trakt. Chulin) sagt, daß alg dieser R. Jsmael zum Richtplaße geführt ward, die Tochter, des Kaisers, weil er ein überaus . schöner Mann war fich feiner erbarmte, und ihren Pater bat, ihm dae les ben zu schenken. Dieser aber ließ ihm die Haut vom Gesichte abziehen, und übergab sie seiner Lochter. Diese Haut ward balsamirt, und unter den Schäßen Roms aufbewahrt. Der Commentator Raschy feßt hinzu, daß die Römer sich dieser Larve zu Zaubereien im Krieze bes dienten,

Der größte Vorschub aber ward der Kabbalah von

R. Simon bent Jochai 1891 19ow reben eis nen Thanaiten und Schüler des R. Ufiba geleistet. Dies fer Rabbi, so erzählt die legende (Trakt. Sabbath), war einst mit eiuem gewissen R. Jehudah und R. Josse beis: fammen, und das Gefpräch war von den römischen Pos lizeianstalten. R. Jehudah lobte ihre Einrichtungen, und führte die von ihnen errichteten schönen Bazars oder Marktplåße, Båder und Brücken zum Beweise an. Dies fem widersprach R. Simon, indem er behauptete, daß mehr die Wollust und der Eigennuß der Römer als das allgemeine Beste, diese Anstalten veranlaßt hátten. Die Bajars, fagte er, sind der Aufenthalt von feilen Dirnen, die Bäder zum Vergnügen der römischen Beamten, und die Brücken zur Vergrößerung der Zollgefälle. Diese Anßerungen des - R. Simon wurden der Regierung hin, terbracht, und R. Simon 'ward zum Tode verurtheilt. Doch rettete er sich mit seinem Sohne Eliefer, eben als er ergriffen werden follte, durch die Flucht, und verbarg sich in eine Höhle, wo sie durch ein Wunder erhalten wurden, indem "fogleich bei ihrer Ankunft daselbst ein fruchttragender Caarobbibaum, der sonst nach der Mei. nung des Thalmuds nach siebenzig Jahren erst Frichte trägt, aufschoß, und eine Wasserquelle entsprang. In dieser Höhle blieben sie dreizehn Jahre, bis Gott ihnen durch den Propheten Elias sagen ließ, daß der Kaiser Hadrian gestorben sey, und sie keine Strafe mehr zu bes fürchten hätten :).

*) Andere fchreiben die Ursache seinet Flucht in diefe Böb.

le dem Aufstande der Juden gegen die Römer unter der Regierung Hadrians und ihrer dießfälligen Verfolgun: gengu.

חזר unb bafer

#dbrend dieser Dreizehnjährigen ab gejogenheit von der Welt, foti diefer R. Simon das Buch Sohar int (Glanz), das nach tabbaliftifcher Buchstaben : Versebung auch Rafahmin (Geheimniß) (die Krone) heißt, verfaßt haben, welches die geheime Erklärung enthält, die Gott dem Moses über den Pens tateuch mündlich überliefert haben fou. Dieses Buch handelt von dem göttlichen Wesen, feinen verborgenen Eigenschaften, seinen verschiedenen Namen, von den das durch entstandenen Ausflüssen (Emanationes), und Ein. flüssen auf die Schöpfung mannigfaltiger Welten und ih. rer Regierung ; von der Seele des Menschen, ihrem Urs sprunge und künftigem Zustande; von den Engeln, ihrer: Rangordnung, Verrichtung und dergleichen mehr. Uber Feineswegs fyftematisch geordnet, oder förmlich abgehan: delt, sondern bloß gelegenheitlich bei Erklärung der heis ligen Schrift gleichsam als von ungefähr hingeworfen, oder besser bei den Haaren herbeigezogen, und mit Keus. len hineingetrieben. Zu diesem Buche fommen noch 30: faße, alb Raja Me bem na Rjava 1997, angeblich von Moreo verfaßt, und auf R. Simon entiveder durch Tra. dition oder durch göttliche Eingebung gekommen ; Jora

wetbe ,איברארבא ואידרא זוטא 96a 6 6 aunt for a fut a

beide Bücher bei einer kleinen uud bei einer großen Ver. fummlung unter dem Präsidio des R. Simon verfaßt wurden; dann Siphra Dezniüta 19989 *DO, Sifune 8 o bar 7ni vpn von eben diesem Ver. fasser, welche alle zusammen den Grund der Kabbalah ausmachen, worauf die Späteru ihr Gebäude aufgeführt baben. Doch hatte dieser R. Simon frühere fabbalistis fche Schriften vor sich, die er citirt, als ß. B. 713,

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,ד"ר יוסי סבא , ספראיו המנונא סבא ,חיכלות

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