Max Weber und Thukydides: Nachträge zur Biographie des Werks

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Mohr Siebeck, 2003 - 202 pages
English summary: The works in this volume give an account of Wilhelm Hennis' analysis of Max Weber's central question, which he began dealing with in 1982. A title essay, written by the author especially for this book and published here for the first time, documents Thucydides' importance for Weber's scholarly and political way of thinking, which he acquired after reading Wilhelm Roscher's Thukydides, published in 1842, by familiarizing himself with Nietzsche's understanding of Thucydides and above all through studying Jacob Burckhardt's Griechische Kulturgeschichte ('History of Greek Culture'). German description: Die in diesem Band gesammelten Arbeiten fuhren die von Wilhelm Hennis 1982 begonnene Auseinandersetzung mit Max Webers Fragestellung weiter. Der Autor konfrontiert die herrschende systematisch -soziologische Interpretation mit dem Versuch, das Werk Webers strikt werkgeschichtlich, also aus der Biographie des Werkes heraus zu verstehen. Der fur diesen Band neu geschriebene Titelaufsatz dokumentiert erstmals die grosse Bedeutung des Thukydides fur Webers wissenschaftliche und politische Denkart, die ihm durch Wilhelm Roschers Thukydides von 1842, durch Nietzsches Thukydides-Verstandnis, vor allem aber durch Jacob Burckhardts Griechische Kulturgeschichte erschlossen wurde. Aus Rezensionen zu 'Max Webers Fragestellung' (1987): (...) Diese Studien sind so intellektuelle Lichtblitze von erhellender Kraft - ich halte die geschlossene Veroffentlichung fur ein Ereignis der politischen Theorie und ihrer Geschichte. (...)Peter Steinbach in Das Historisch-politische Buch 36. Jg. Nr. 1 (1988) S. 2f.(...) Wer kunftig uber Max Weber und sein Werk ernsthaft mitreden will, muss sich mit Hennis auseinandersetzen, er muss sich mit der Fragestellung, die er an seinen Gegenstand herantragt und den Antworten, die er findet, beschaftigen. (...)Kurt Sontheimer in Die Zeit Nr. 15 vom 3. April 1987, S. 23(...) Das ist ein leidenschaftliches, ein wildes und ein gelehrtes Buch zugleich. (...)Thomas Nipperdey in Suddeutsche Zeitung vom 30. August 1988(...) Vornehmlich als Belege dienende, z.T. schwer zugangliche Texte referierende Passagen machen die Lekture von Hennis' Werk unabdingbar und zum grossen Gewinn und Genuss (...)Daniel Bruhlmeier in Studia Philosophica vol. 51 (1992) S. 259-261
 

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Table des matières

Freiheit durch Assoziation Zwischen Tocqueville
153
Der alte Stachel von Webers Wertfreiheit
160
Bibliographische Nachweise
193

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À propos de l'auteur (2003)

Wilhelm Hennis, 1923-2012; Studium der Rechtswissenschaften in Gottingen; 1951 Promotion; 1960 Habilitation; 1960-62 Professor an der Universitat Hannover; 1962-67 Professor fur Politikwissenschaft an der Universitat Hamburg; 1967-88 Professor fur Politikwissenschaft an der Universitat Freiburg i. Br.; seit 1988 Professor emeritus.

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